Die Arbeit der Tafeln ist umstritten und wird unterschiedlich bewertet. Im April 2010 haben wir zur Diskussion über den Nutzen und die Gefahren der Tafel unsere Sichtweise in 8 Sätzen ausgedrückt. Wir möchten unseren Standpunkt und unsere Überlegungen hinterfragen.
Diskutieren Sie mit, schreiben Sie Ihre Sicht der Dinge.

Lesen Sie hier unsere Thesen und schreiben Sie uns gerne eine Mail mit Ihrer sichtweise zum Thema. Wenn Sie möchten veröffentlichen wir Ihren Beitrag auch an dieser Stelle.

Wir leben und arbeiten in dieser Spannung:
1. Die Tafeln sind eine hervorragende Idee. Sie helfen Menschen in schwierigen Lebenssituationen.
2. Die Tafeln sind keine gute Idee  – sie helfen nicht aus schwierigen Lebenslagen heraus.

 
Dieser Kritik müssen wir uns stellen:
3. Die Tafelarbeit nimmt den Druck, politische Lösungen finden zu müssen.
4. Die Tafelarbeit birgt die Gefahr, sich in der Rolle des Wohltäters/der Wohltäterin zu gefallen (gilt für Trägervertreter wie für Ehrenamtliche und für Sponsoren). Dadurch werden die Tafelkunden funktionalisiert und ihre Situation zementiert.


Deshalb machen wir weiter:
5. Durch die Tafelarbeit erfahren Menschen konkrete Hilfe und werden nicht auf spätere, grundsätzliche Lösungen vertröstet.
6. Ohne die Tafelarbeit hätten wir den Zugang nicht in diesem Maß zu Menschen mit geringem Einkommen bekommen. Die Begegnungen drängen danach, an weiteren Entwicklungen zu arbeiten.
 7. Die Tafelarbeit bringt an das Licht, was sonst nicht sichtbar wäre und erleichtert unsere Anwaltschaft.


Das haben wir außerdem vor:
8. Weitere Projekte im Sinn von ‚Teilhabe ermöglichen’ müssen die Betroffenen einbeziehen und ihre aktive Beteiligung möglich machen.

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