Archivbeiträge

Die Beiträge die Sie hier im Archiv finden dokumentieren Aktionen und Projekte die in der Regel schon länger zurückliegen und meist auch abgeschlossen sind. Sie bilden einen kleinen Überblick, einen Auszug von dem "was bisher geschah". Das Archiv erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Zur Erläuterung die Idee die dahinter steht, eine Pressemitteilung vom DWSEK von 2010:

Zuer Erläuterung: Das Diakonische Werk im Schwalm-Eder-Kreis will gemeinsam mit Menschen, die von Armut und Ausgrenzung betroffenen sind, mit Kirchengemeinden und anderen Einrichtungen Aktivitäten für den ländlichen Raum entwickeln. Dazu wurde für den dreijährigen Projektzeitraum eine Personalstelle geschaffen, die zum 1. Juni 2010 mit einem Sozialpädagogen besetzt wurde.

Der neue Arbeitsbereich ist eng angebunden an die Beratungsarbeit und die Tafelarbeit des Diakonischen Werkes im Schwalm-Eder-Kreis. Die Arbeit des DW Schwalm-Eder ist bisher vor allem dadurch geprägt, dass die Angebote den Betroffenen zwar zu Gute kommen, sie sich selbst in der Regel nicht mit ihren Ideen einbringen können. Hier soll verstärkt auf Beteiligung der Betroffenen hingearbeitet werden.

Aufgrund des Engagements in der Tafelarbeit erhält das Projekt im Schwalm-Eder-Kreis seine besondere Prägung. Es ist eine notwendige und gebotene Weiterentwicklung dieser Arbeit. Im Jahr 2005 wurde an vier Standorten im Schwalm-Eder-Kreis (Fritzlar, Homberg, Melsungen und Ziegenhain) je ein Tafelladen errichtet; diese Tafeln werden in Zusammenarbeit mit über 230 Ehrenamtlichen betrieben. Gegenwärtig nutzen über 2000 Personen das Angebot der Tafeln; darunter befinden sich ca. 700 Kinder und Jugendliche. Die Tafelarbeit ist sinnvoll, weil sie in einer konkreten Notlage Menschen hilft. Sie wird weitergehen müssen, solange grundsätzlich Bedarf besteht und Lebensmittel zur Verfügung stehen; doch sie zeigt auch Grenzen auf. Kritisch muss gesehen werden, dass Tafelarbeit z. B. nur einen kleinen Teil der Armutsbevölkerung erreicht  und niemandem aus der konkreten Situation heraushilft.

Durch die Kirchliche Allgemeine Sozial- und Lebensberatung, die Flüchtlingsberatung und die Wohnungslosenberatung des DW Schwalm-Eder können Menschen angesprochen und eingebunden werden. Hier wurden bereits erste Ideen für die Organisation von Treffpunkten für Menschen mit geringem Einkommen, Informationsbeschaffung über Ansprüche auf öffentliche Leistungen, Unterstützung durch Beratung und Hilfe zur Selbsthilfe entwickelt und umgesetzt.

Eine besondere Herausforderung liegt darin, Aktivitäten für den ländlichen Raum zu entwickeln. Gemeinwesenorientierte Projekte beziehen sich bisher fast immer auf Städte und ihre besonderen Stadtteile. Deshalb geht es darum, Ideen zu entwickeln, die in Kleinstädten - ohne ausgesprochene soziale Brennpunkte - und in Dörfern umsetzbar sind. Die Kirchengemeinden als wesentliche Akteure in der Gestaltung des sozialen und kulturellen Lebens können wichtige Aufgaben bei der Schaffung von Teilhabemöglichkeiten übernehmen.

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